Generalübernehmer in Paderborn

Sanierung inPaderborn.

Energetische Sanierung für Haus und Mehrfamilienhaus, aus einer Hand: EH Westfalen plant, holt die Fachbetriebe, koordiniert die Baustelle und legt am Ende die Nachweise vor, die Ihre Förderung braucht. Sitz am Rolandsweg, Baustellen in Paderborn, im Kreis und in ganz Ostwestfalen-Lippe.

Mehrfamilienhaus während der Fassadensanierung: die linke Hälfte ist bis auf den Putzgrund freigelegt, zwei Handwerker setzen auf dem Gerüst eine Dämmplatte an, die rechte Hälfte ist bereits gedämmt und verputzt.
Dasselbe Haus, dieselbe Woche. Links steht noch der Bestand, rechts ist die Fassade fertig. Zwischen den beiden Hälften liegen elf Gewerke, ein Förderantrag und eine Terminkette, die keine Lücke haben darf.

Das Prinzip

Ein Vertrag statt zwölf

Sie beauftragen EH Westfalen, wir übernehmen den Rest: Bestandsaufnahme, Konzept, Förderantrag vor der Vergabe, Verträge mit den Fachbetrieben, Koordination der Baustelle und am Ende die Nachweise für die Auszahlung. Gebaut wird von den Fachbetrieben, wir führen selbst kein Gewerk aus. Sie haben eine Ansprechperson und eine Rechnung, nicht ein Dutzend. Wie das Prinzip funktioniert und wie die fünf Schritte vom Erstgespräch bis zur Auszahlung aussehen, steht ausführlich auf der Startseite.

Der Paderborner Bestand

Ihr Baujahr entscheidet
über den Weg

Ob geerbtes Haus, Heizung am Ende oder vermietetes Objekt: Welche Maßnahmen sich lohnen und in welcher Reihenfolge, bestimmt vor allem der Gebäudetyp. Vier Jahrgänge prägen den Bestand in Paderborn und im Kreis.

01

Gründerzeit und Vorkrieg

Hohe Räume, massive Ziegelwände, oft Fassaden mit Gesicht, etwa im Riemekeviertel. Außendämmung scheitert hier häufig an der Ansicht, also wird von innen gearbeitet: diffusionsoffen geplant, damit die Wand dauerhaft trocken bleibt. Hier entscheidet Bauphysik, nicht der Katalog.

02

Wiederaufbau bis 1960

Nach den Zerstörungen von 1945 wurde in Paderborn schnell und sparsam gebaut: dünne Wände, keine Dämmung. Wer hier nur die Fenster tauscht, holt sich schnell Schimmel, denn die dichte neue Scheibe trifft auf die kalte alte Wand. Die Reihenfolge der Maßnahmen ist bei diesen Häusern keine Theorie.

03

Die großen Jahrgänge 1960 bis 1979

Siedlungshäuser und Mehrfamilienhäuser, in Ostwestfalen oft zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht. Dann ist Kerndämmung der wirtschaftlichste Einstieg: eingeblasen in wenigen Tagen, meist ohne Gerüst. Dazu Kellerdecke und oberste Geschossdecke, bevor überhaupt jemand über die Fassade spricht.

04

Erste Wärmeschutzverordnung, 1977 bis 1995

Schon etwas gedämmt, aber Heizung, Fenster und Dach kommen in die Jahre. Hier lohnt selten alles auf einmal: gezielte Einzelmaßnahmen mit Förderung, sauber aufeinander abgestimmt, statt Komplettpaket aus Prinzip.

Welcher Typ Ihr Haus ist und was daraus folgt, klärt der Ortstermin. Eine erste Einschätzung bekommen Sie schon im Erstgespräch.

Blick über die Dächer von Paderborn: der Dom mit seinem grünen Turmhelm, dahinter die Windräder auf der Paderborner Hochfläche
Paderborn von oben. Der Dom, die Dächer der Innenstadt, am Horizont die Windräder der Hochfläche. Unter diesen Dächern steht der Bestand, um den es hier geht: gebaut in Jahrzehnten, in denen Dämmung kein Thema war.

Einzugsgebiet

Paderborn, der Kreis
und OWL

Unser Sitz ist der Rolandsweg in Paderborn. Kurze Wege gehören zum Modell: Ortstermin, Baustellenbesuche und Abnahmen funktionieren nur, wenn niemand dafür quer durchs Land fährt.

Stadt Paderborn und Ortsteile

  • Paderborn Kernstadtinkl. Riemekeviertel, Südstadt
  • Schloß NeuhausOrtsteil
  • ElsenOrtsteil
  • WewerOrtsteil
  • SandeOrtsteil
  • MarienlohOrtsteil
  • BenhausenOrtsteil
  • NeuenbekenOrtsteil
  • DahlOrtsteil

Städte und Gemeinden im Kreis Paderborn

  • DelbrückKreis Paderborn
  • SalzkottenKreis Paderborn
  • Bad LippspringeKreis Paderborn
  • HövelhofKreis Paderborn
  • BorchenKreis Paderborn
  • BürenKreis Paderborn
  • AltenbekenKreis Paderborn
  • Bad WünnenbergKreis Paderborn
  • LichtenauKreis Paderborn

Darüber hinaus sind wir im Umkreis von rund 100 Kilometern regelmäßig unterwegs, unter anderem in Bielefeld, Gütersloh, Detmold, Höxter und Lippstadt. Bei größeren Vorhaben auch darüber hinaus, das klären wir im Erstgespräch.

EH Westfalen in Paderborn, kurz gefasst

Was
Energetische Sanierung als Generalübernehmer: Planung, Vergabe an Fachbetriebe, Koordination der Baustelle, Fördernachweise. Keine eigenen Handwerker, kein eigenes Gewerk.
Für wen
Private Eigentümer, Vermieter mit Bestand, Wohnungsgesellschaften.
Wo
Stadt und Kreis Paderborn, Ostwestfalen-Lippe.
Sitz
EH Westfalen GmbH, Rolandsweg 80, 33102 Paderborn (Amtsgericht Paderborn, HRB 17787).
Erstgespräch
Kostenlos, 30 bis 45 Minuten, online buchbar, werktags 9 bis 16 Uhr.

Neu in Paderborn

Erst schauen,
wo Ihr Haus liegt

Die Stadt Paderborn hat ihre kommunale Wärmeplanung im Sommer 2026 fertiggestellt. In den Karten der Stadt lässt sich für jedes Gebiet nachsehen, ob dort ein Wärmenetz in Frage kommt. Für die Heizung im eigenen Haus ist das die erste Frage, noch vor der Wahl des Geräts.

A

Ihr Gebiet kommt für ein Netz in Frage

Dann lohnt der Blick auf den Zeitplan, bevor eine eigene Anlage bestellt wird. Ein Netz entsteht nicht in einer Saison, und bis dahin muss geheizt werden. Wir klären das im Konzept, statt auf gut Glück zu entscheiden.

B

Ihr Gebiet bleibt bei eigener Erzeugung

Das betrifft die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser im Kreis. Dann geht es um die passende Anlage im Haus, und darum, wie warm das Haus überhaupt gehalten werden muss.

C

Was in beiden Fällen hilft

Jede Kilowattstunde, die das Haus nicht verliert, muss niemand liefern. Dach, Fenster und Kellerdecke wirken unabhängig davon, woher die Wärme später kommt. Deshalb steht die Hülle zuerst, nicht das Gerät.

Aus dem Wärmeplan selbst ergeben sich keine rechtlichen Verpflichtungen für Eigentümer, das stellt die Stadt ausdrücklich klar. Er ist eine Planungsgrundlage, kein Bescheid. Die Karten stehen auf der Seite der Stadt Paderborn zur kommunalen Wärmeplanung.

Paderborner Innenstadt aus der Höhe: dicht stehende Wohn- und Geschäftshäuser mit Ziegel- und Flachdächern
Jedes Dach gehört zu einem Gebiet. Ob dort ein Wärmenetz in Frage kommt oder die Wärme im Haus erzeugt wird, steht in den Karten der Stadt. Die Antwort fällt von Straßenzug zu Straßenzug unterschiedlich aus.

Aus der Praxis

Drei Zustände,
ein Vorhaben

Zwischen dem ersten Ortstermin und der Abnahme liegen Wochen, in denen ein Haus kaum wiederzuerkennen ist. Diese drei Aufnahmen zeigen die Punkte, an denen sich entscheidet, ob am Ende alles zusammenpasst.

Bestandsaufnahme im Heizungsraum: ein Mitarbeiter setzt ein Messgerät an der Wand neben zwei Gasthermen
Aufnahme vor Ort. Bevor geplant wird, wird gemessen: Anlagentechnik, Zustand, Verbrauch. Was hier aufgenommen wird, ist die Grundlage für jede Zahl, die später im Angebot steht.
Entkerntes Obergeschoss eines Altbaus: freigelegte Ziegelwände, Holzbalkendecke und Stützen, im Hintergrund neue Fenster
Bestand, freigelegt. Erst wenn Putz und Einbauten weg sind, zeigt sich, was wirklich in den Wänden und der Decke steckt. Was hier gefunden wird, entscheidet über den Rest der Planung.
Einblasdämmung an einem Wohnhaus: ein Schlauch führt vom Gerüst zur Dachschräge, unten an der Fassade steht eine Luft-Wärmepumpe
Dämmung, eingeblasen. Der Dämmstoff wandert durch den Schlauch in den Hohlraum, ohne dass die Fassade aufgemacht wird. Unten steht schon die Wärmepumpe: erst der gesenkte Bedarf, dann die passend kleine Anlage.
Fertiges Wohnhaus nach der Sanierung: heller Putz, neue Fenster, Photovoltaik auf dem Dach, gepflasterte Terrasse
Ergebnis. Hülle dicht, Anlagentechnik passend, Photovoltaik auf dem Dach. Für uns endet das Projekt erst, wenn auch die Nachweise bei der Förderstelle liegen.

Förderung

Erst der Antrag,
dann der Auftrag

Für energetische Sanierungen gibt es Zuschüsse und Kredite mit Tilgungszuschuss aus der Bundesförderung, je nach Maßnahme über BAFA oder KfW. Zwei Dinge entscheiden über den Anspruch: der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein, und nach der Umsetzung braucht die Förderstelle saubere Nachweise. Beides ist Teil unseres Auftrags. Welche Programme und Sätze für Ihr Haus konkret gelten, gehört ins Konzept, nicht auf eine Website, denn es hängt vom Gebäude und vom Zeitpunkt ab.

Fragen und Antworten

Kurz beantwortet

Arbeiten Sie nur in der Stadt Paderborn oder auch im Umland?

Beides. Unser Sitz ist Paderborn, und der ganze Kreis gehört zum Alltag: Delbrück, Salzkotten, Bad Lippspringe, Hövelhof, Borchen, Büren, Altenbeken, Bad Wünnenberg und Lichtenau. Darüber hinaus arbeiten wir regelmäßig in Ostwestfalen-Lippe, etwa in Bielefeld, Gütersloh, Detmold, Höxter und Lippstadt. Ob Ihr Ort dazugehört, klärt ein kurzer Anruf.

Brauche ich für die Sanierung eine Baugenehmigung?

Meistens nicht. Fassadendämmung, neue Fenster im bestehenden Format und der Heizungstausch sind in Nordrhein-Westfalen in der Regel verfahrensfrei.

Aufpassen muss man bei Denkmalschutz und in Bereichen mit Gestaltungssatzung, und wenn die Außendämmung dicht an die Grundstücksgrenze wächst. Was für Ihr Haus gilt, klären wir im Konzept, bevor etwas beauftragt wird.

Was bringt Kerndämmung beim zweischaligen Mauerwerk?

Viel, wenn die Luftschicht es hergibt. Der Dämmstoff wird in die vorhandene Schicht zwischen den beiden Mauerschalen eingeblasen, meist ohne Gerüst und in wenigen Tagen.

Ob Ihr Haus zweischalig gebaut ist und wie breit die Schicht ist, zeigt eine kleine Bohrung beim Ortstermin. Typisch ist diese Bauweise für viele Häuser der Baujahre zwischen 1950 und 1980 in Paderborn und Umgebung.

Betreuen Sie auch ältere Bestandsgebäude?

Ja, das ist der Normalfall. Die meisten Anfragen betreffen Häuser aus den Jahrzehnten zwischen 1950 und 1990, oft mit wenig oder gar keiner Dämmung und einer Heizung am Ende ihrer Laufzeit. Genau dort ist der Hebel am größten.

Bei besonderen Konstruktionen oder Denkmalschutz prüfen wir im Ortstermin, was fachlich und rechtlich geht, bevor irgendetwas zugesagt wird.

Soll ich mit der neuen Heizung warten, bis klar ist, ob ein Wärmenetz kommt?

Das hängt davon ab, wie lange Ihre jetzige Anlage noch durchhält. Ein Wärmenetz entsteht nicht in einer Saison, und wenn die Heizung im Januar ausfällt, können Sie nicht auf einen Zeitplan warten.

Läuft sie dagegen noch, ist die Zeit gut investiert: Wer in dieser Phase Dach, Fenster und Kellerdecke angeht, senkt den Bedarf und braucht danach eine kleinere Anlage, egal ob die Wärme später aus einem Netz oder aus dem eigenen Keller kommt. In welchem Gebiet Ihr Haus liegt, steht in den Karten der Stadt Paderborn.

Was bedeutet der Paderborner Wärmeplan für mein Haus?

Er ordnet die Gebiete der Stadt danach ein, ob dort ein Wärmenetz in Frage kommt oder ob die Wärme im Haus selbst erzeugt wird. Rechtliche Verpflichtungen entstehen daraus nicht, das stellt die Stadt ausdrücklich klar.

Für die Planung ist er trotzdem nützlich, weil er die Frage beantwortet, ob es sich lohnt, auf ein Netz zu setzen oder direkt auf eine eigene Anlage zu planen. Wir sehen im Konzept nach, was für Ihre Adresse gilt.

Wie komme ich an einen Termin?

Sie buchen das Erstgespräch direkt online in unserem Kalender, werktags zwischen 9 und 16 Uhr. Das Gespräch dauert 30 bis 45 Minuten, kostet nichts und läuft per Telefon oder Videocall.

Alternativ schreiben Sie uns über das Kontaktformular, wir melden uns in der Regel am selben Werktag.

Lohnt sich ein Generalübernehmer auch für eine einzelne Maßnahme?

Meistens nicht, und das sagen wir auch so. Für einen reinen Heizungstausch rufen Sie besser direkt den Heizungsbauer an.

Interessant wird es, sobald mehrere Gewerke ineinandergreifen oder eine Förderung im Spiel ist, deren Fristen und Reihenfolge eingehalten werden müssen. Dann verdient die Koordination ihr Geld.

Mehr Fragen und Antworten, etwa zu Haftung, Kosten und eigenen Handwerkern, stehen auf der Startseite.

Nächster Schritt

Sprechen wir
über Ihr Haus

Ein Gespräch, eine ehrliche Einschätzung, keine Verpflichtung. Wenn wir nicht die Richtigen sind, sagen wir Ihnen das im ersten Termin.